Es grüßen die Kolping-Senioren aus Uedem
Die Entstehung unserer Senioren-Gruppe geht auf eine  Anregung bei der Generalversammlung im Jahre 1970  zurück: Unter Punkt „Verschiedenes“ klagten einige ältere  Mitglieder über das Fehlen einer eigenen Senioren-Gruppe.  Der Vorschlag zur Bildung einer solchen Gruppe stieß auf  das Wohlwollen aller Anwesenden und schon im August des  gleichen Jahres wurde der damals 43-jährige  Franz van  Weegen mit der Gründung und Leitung dieser Gruppe  beauftragt.  Den Start der Uedemer Senioren-Gruppe beschreibt Franz  van Weegen in seinen Ausführungen so: „ Zum ersten Mal  kamen ganze drei Mitglieder. Viele ließen sich  entschuldigen, da noch im Garten oder am Haus gearbeitet  werde. Der Erfolg war niederschmetternd, gleich Null“.  
- Und siehe da, bei Kaffee und Plätzchen waren im Kellerraum des Pfarrheimes bald alle Stühle besetzt. Für die  Bewältigung der anstehenden, umfangreichen Aufgaben wurde ein gut funktionierendes Führungsteam gebildet.  Eine erste große Bewährung fiel dem Uedemer Team mit der Ausrichtung des ersten Senioren-Treffens auf  Kreisebene, dem heutigen „Tag der Treue“, am 4. November 1978 zu.  Nach rund 17 Jahren gab Franz van Weegen die Leitung des Seniorenkreises ab, blieb aber noch einige Jahre im  Führungsteam und darüber noch zeitlebens Mitglied der Uedemer Kolpingsfamilie. Er starb, kurz nach dem Fest  seiner Goldhochzeit, völlig unerwartet am 6. Oktober 2004. 
Karl ­ Verhoeven wurde auf einer Versammlung der Kolping-Senioren im Juni 1987  zum neuen Leiter der Gruppe gewählt. Theo Bornheim wurde sein Stellvertreter.  Vervollständigt wurde das neue Team mit Ruth Int-Veen und Willi Hermsen. Karl dankte  seinem Vorgänger, Franz van Weegen, herzlich mit einer Gabe für die langjährige und  erfolgreiche Leitung der Gruppe. 
Das neue Team erweiterte auch alsbald das Jahresprogramm auf anspruchsvolle kulturelle Angebote. Am 6. März  1987 nahmen 32 Mitglieder an einer Theaterfahrt nach Mönchengladbach zu Eduard Künnekes Operette „Der Vetter  aus Dingsda“ teil und am 9. Dezember des gleichen Jahres 18 Teilnehmer an einer Fahrt nach Duisburg zu  „Picasso“. An der Wallfahrt des Diözesanverbandes nach Köln am 9. September 1988 mit einer Messfeier in der  Minoritenkirche, der Grabeskirche Adolph Kolpings, beteiligten sich 43 Uedemer Kolping-Senioren. Sie verbanden die  Wallfahrt mit einem Besuch des Altenberger Domes. Der historische Festzug zur 675-Jahrfeier der Stadtwerdung Uedems am 1. Mai 1994 war ein weiterer Meilenstein in  der Geschichte der Senioren-Gruppe. Dabei wurde die Franzosenzeit (1794 – 1812) von der gesamten  Kolpingsfamilie dargestellt.  Hier schreibt Karl Verhoeven u.a.:   „Wir Senioren stellten die Vertretung der Nonnen und  Chorherren des Augustinerklosters dar. Allen hieran Beteiligten ein ganz herzliches Dankeschön!“ 
v.l.n.r.  Hans Erren , Karl Schullenberg, Willi Tillmann, Michael Lehmkuhl, Paula Bornheim,  Karl Verhoeven, Maria Sandkuhl, Antonie Verhoeven, Willi Hermsen, Maria Kempkes,  Maria Elspas.   
Ausflug zur Xantener Nordsee   1994
Anlässlich der Seligsprechung Adolph Kolpings fand am 10. November 1991 ein Dankgottesdienst des  Zentralverbandes im Kölner Dom statt. Anschließend nahmen 16 Mitglieder der Senioren-Gruppe an der  Übertragung der Reliquien Adolph Kolpings in das neue Hochgrab in der Minoritenkirche teil.  Karl Verhoeven verstarb am 2. März 1996.   Sein Grundsatz war immer: „Wir Senioren versuchen, Mauern einzureißen und Grenzen in der Gemeinschaft  zu überwinden. Wir wollen dem Einzelnen, der sich einmauert, das Erlebnis der Gemeinschaft vermitteln!“Karl  hat unendlich viel für die Senioren-Gruppe getan. Wir werden ihn nie vergessen. 
Bei dem Gruppenabend am 13. März 1996 übernahm Hans Sandkuhl   als  neuer Teamleiter die Geschicke der Senioren-Gemeinschaft.  Hans übernahm das noch von seinem Vorgänger Karl Verhoeven  ausgearbeitete Jahresprogramm. Den vom Ihm geleitete erste  Gruppenabend nahm er zum Anlass, nochmals rückblickend unserem  verstorbenen Kolpingbruder und Freund für seinen hervorragenden Einsatz  und der ausgezeichneten Arbeit mit dem Team zu danken. Er sagte  damals: „Das Erbe, das Karl uns hinterlassen hat, ist sehr schwer. Wir  müssen es jedoch aufnehmen in Gedanken an ihn.“  Sogleich wurde die Durchführung der vorgesehenen Freizeitfahrt vom 15.  bis 19. April 1996 auf der Schönburg in Oberwesel am Rhein sowie die  geplante Tagesfahrt am 8. Mai nach Münster besprochen. Bei den  folgenden Gruppenabenden wurden nicht nur kirchliche, sondern auch  profane Themen behandelt. 
Zur gleichen Zeit standen Ihm im Team zur Seite:
v.l.n.r. Hans Sandkuhl, Gruppenleiter, Pfarrer und Ehrenpräses  Heinrich Geurtz,  Präses, Willi Hermsen, Alfred v. d. Heuvel,  Maria Sandkuhl, Margret v. d.  Heuvel, Maria Kempkes. 
Für die Vortragsreihen in der Winterzeit konnten zahlreiche Referenten verpflichtet werden, z.B. die Freiwillige  Feuerwehr Uedem, die Sparkasse Kleve, die Volksbank Goch-Kevelaer, die Polizei, die Sozialstation Goch, um nur  einige zu nennen. Die Sommerzeit bot sich für Betriebsbesichtigungen oder sonstige gemeinsame Fahrten mit dem  Fahrrad, PKW oder Bus an.  Auch der „Tag der Treue“ am 13. September 2000 in Uedem mit Blick auf 125 Jahre Kolpingsfamilie Uedem entwickelte  sich mit 240 Teilnehmern zu einem vollen Erfolg.Die frohe Gemeinschaft mit benachbarten Seniorengruppen , wie z.B.  mit den Senioren von Donsbrüggen konnten gepflegt und ausgebaut werden.  Höhepunkt der jährlichen Aktivitäten waren und sind die angesetzten Freizeitfahrten.  Die starke Teilnahme mit zumeist  voll belegten Bussen spiegelte die Freude der Kolpinger an den Ferientagen wider.  Folgende Ferienstätten wurden angefahren:  1994, 1995, 2002, 2005                   Kolping-Ferienstätte Olpe – Sauerland  1996 , 1997   , 2000, 2003               Kolpinghaus Schönburg – Oberwesel, Rhein  1998 – 1999                                     Kolping-Ferienstätte Duderstadt- Eichsfeld 2001                                                 Kolping-Ferienstätte Nachrodt- Wiblingswerde 2004                                                 Weberhaus, Nieheim, Weserbergland   Gerade hatten wir noch in der Kolping-Ferienstätte Regenbogenland in Olpe, Sauerland, in der Zeit vom 20. Bis 24.  September 2005 eine besonders schöne Kurzfreizeit in froher Gemeinschaft verbracht, da erreichte uns die Nachricht,  dass Hans Sandkuhl mit seinem Team zum Ende des Kalenderjahres 2005 seine recht fruchtbare Arbeit niederzulegen  gedenke.  Mit dieser Nachricht, die einschlug „wie eine Bombe“, hatte wohl keiner der zahlreichen Kolping-Senioren gerechnet.  Verständlicherweise machte sich auch Unbehagen breit. Und es musste schnell gehandelt werden. Keine leichte  Aufgabe für ein neu zu wählendes Team. Denn die Zeit für Planungen im Jahr 2006 eilte.   Deshalb stand die erste Zusammenkunft im neuen Jahr unter dem Stern der Neuwahlen. Nach der Wahl gab der erste  Vorsitzende von Gesamt-Kolping, Heinz-Gerd Roeloffs, als Wahlleiter das Ergebnis der Wahl wie folgt bekannt: 
v.l.n.r.  Peter Hendricks, Ingeborg Valkyser, Pfarrer Theo Schwerdt ( Präses ),  Peter Kempkes  (Gruppenleiter),  August Wiggenhorn, Gertrud Gaspar, Johannes Gaspar, Hermann-Josef Winkel. 
Peter Kempkes sprach in der Antrittsrede seinen Dank an alle für das entgegengebrachte Vertrauen aus und bat um  Mithilfe bei den kommenden Veranstaltungen.  Was gut war, soll bleiben. Doch das neue Team würde auch neue  Gedanken einbringen und wo es angebracht erscheint, auch sinnvolle Veränderungen treffen. 
Peter Kempkes sprach in der Antrittsrede seinen Dank an alle für  das entgegengebrachte Vertrauen aus und bat um Mithilfe bei  den kommenden Veranstaltungen.  Was gut war, soll bleiben.  Doch das neue Team würde auch neue Gedanken einbringen  und wo es angebracht erscheint, auch sinnvolle Veränderungen  treffen. 
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